Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz
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Mittwoch 01. Juli

Am 1. Juli
geht die Website
der neuen Intendanz
unter

volksbuehne-berlin.de online.

Zeitgleich startet der
Ticketvorverkauf
für Oktober 2026.

Volksbad
am Rosa-Luxemburg-Platz

Zum Auftakt der neuen Intendanz wird die Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz für acht Wochen zum Volksbad am Rosa-Luxemburg-Platz. Statt Bühne oder Podium gibt es ein Schwimmbecken und eine Pommesbude. Die Straße vor dem Portal wird zur 25 Meter langen Schwimmbahn. Mitten in Mitte, vor der monumentalen, sozialistisch-klassizistischen Architektur des Hauses – ist das Volksbad offen für alle, die kommen möchten: Schüler*innen, Rentner*innen, Nachbar*innen, Wasserbegeisterte und Theaterliebhaber*innen. Gratis und ohne Ausweispflicht. Mit Schwimmunterricht für Kinder, spezifischen Badetagen für verschiedene Gemeinschaften, und einem Diskursprogramm, das den Ort als Versammlungsraum begreift. 

In einer Stadt, in der in den letzten Jahrzehnten systematisch öffentliche Infrastruktur abgebaut wurde, ist das Volksbad eine erste programmatische Aktion der neuen Intendanz und ein herzliches „Hallo“ an die Nachbarschaft. Zum Ende derieser speziellen  Badesaison am Rosa-Luxemburg-Platz und zum Auftakt der ersten Spielzeit haben sich Florentina Holzinger und ihr Team angekündigt.

Die Collage zeigt einen Entwurf des Volkbads bei Florentina Holzinger

Premieren

2026/27

  • Uraufführung

    1. Okt 2026

    House of Hopes

    Rimini Protokoll: Stefan Kaegi, Daniel Wetzel

    Am 7. Oktober 1989 wird auf der Karl-Marx-Allee der 40. Jahrestag der DDR mit einer Militärparade gefeiert. Zeitgleich versammeln sich im Seitenfoyer der Volksbühne Vertreter:innen aller Ostberliner Theater. Einen Monat später wird daraus eine der größten Demonstrationen der deutschen Geschichte mit rund einer Million Menschen.

    Aber nicht nur in Berlin scheint Ende der 1980er Jahre eine Hoffnung auf mehr Mitbestimmung und wirtschaftliche Eigenständigkeit greifbar: Aus Afghanistan ziehen sich die letzten sowjetischen Truppen zurück. In China sind zehntausende Student*innen auf der Straße. In Namibia wird zum ersten Mal frei gewählt. Und in Südkorea beginnt die Aufarbeitung von 26 Jahren Militärdiktatur. Rund um den Erdball breitet sich das Gefühl aus, dass Mehrheiten ihre Regierungen zur Vernunft bringen könnten. Mehr Bewegungs- und Redefreiheit, aber auch mehr Teilhabe scheint möglich.

    In House of Hopes begibt sich das Publikum auf die Spuren des damaligen Aufbruchs und auf eine Hausbegehung, die im Kassenfoyer beginnt und über Treppen und Foyers durch die Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz in die Gegenwart führt. Die Architektur des Hauses wird zum Schauplatz für zehn autobiografische Erzählungen aus Ländern rund um den Erdball. Hoffnungsvoll fragen sie nach der Esperanza in der Kampagne gegen die Diktatur Pinochets, der Speranță auf Freiheit nach der Hinrichtung der Ceaușescus, erinnern an die Nadzieja der Gewerkschaftsbewegung in Polen oder an den Omid auf einen weniger grausamen iranischen Staat nach dem Tod Khomeinis.

    House of Hopes setzt die Fluchtlinien des historischen Wendepunkts 1989 in eine Gegenwart fort, in der die vereinende Kraft der Hoffnung gesucht wird und zur Debatte steht: Warten wir ab, wenn wir hoffen, oder machen wir möglich?

    Ganzes Haus

    Mit: Ani, Till Gedack, Nataly Jung-Hwa Han, Vera Jonas, Israel Kaunatjike, Joanna Kusiak, Corey Scott-Gilbert, Sir Henry, Verónica Troncoso, Homan Wesa

    Konzept, Regie: Rimini Protokoll (Stefan Kaegi, Daniel Wetzel)
    Bühne, Kostüm: Lili Anschütz
    Dramaturgie: Juliane Männel, Aljoscha Begrich
    Dramaturgie Volksbühne: Johanna Höhmann
    Videodesign: Grit Schuster
    Musik und Sounddesign: Nikolas Neecke

    A co-production of Rimini Protokoll and Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz. Supported by Fonds Darstellende Künste with funds from the Federal Government Commissioner for Culture and the Media.

  • Uraufführung

    2. Okt 2026

    Perfection

    Nach dem Roman von Vincenzo Latronico

    Anta Recke

    Nach dem Mauerfall sind der Prenzlauer Berg und das angrenzende Berlin-Mitte besonders früh unter den Druck der Gentrifizierung geraten. Großstädtische Freiräume mit tiefgreifender Geschichte wurden als temporäre Galerien, Party-Locations und billiger Wohnraum genutzt und verwandelten sich dann in austauschbare Oberflächen, frisch gestrichene Fassaden und Spekulationsobjekte. Berlin war aufregend, in Bewegung und für einige Jahre die angesagteste Stadt der Welt.

    „Es war alles anders, und genau das wollten sie; und doch war auf irgendeine Art alles gleich. Auch das wollten sie.“ Die Geschichte von Anna und Tom, den Hauptfiguren in Vincenzo Latronicos für den Booker Prize nominierten Roman Die Perfektionen, beginnt in einem Berlin der frühen Nullerjahre. Sie sind aus dem Süden Europas hierhergekommen, um der Enge ihrer Heimat zu entfliehen. Angezogen von digital erzeugten Designs, die Selbstverwirklichung und eine idealisierte Form von Zeitgenoss*innenschaft versprechen, müssen sie sich immer mehr damit arrangieren, dass sich solche Bilder genau dann auflösen, wenn sie beginnen, Wirklichkeit zu werden. Die Stadt wird zu einem Ort der Einsamkeit und der inneren Verlorenheit: Freiheit und Selbstverwirklichung scheinen jederzeit greifbar. Gleichzeitig ist den Akteur*innen jeder sinnstiftende Zusammenhang von Individuum, Welt und Geschichte abhandengekommen.

    Drei Jahre nach Anna und Tom zog im Jahr 2007 auch die in München geborene Regisseurin Anta Recke nach Berlin, um dort zu leben und ihren Schulabschluss zu machen. Heute zählt sie zu den markantesten Stimmen des deutschsprachigen Gegenwartstheaters, bekannt für eindringliche Bildwelten und kühne konzeptuelle Setzungen. Für Perfection hat Recke gemeinsam mit der Bühnenbildnerin und bildenden Künstlerin Marta Dyachenko eine Arena entworfen, in der sich die Blickrichtungen der Besucher*innen verschieben. Wie in sorgfältig kuratierten Instagram-Realitäten verschwimmen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, Ost- und West-Berlin. Plötzlich sind die Zuschauenden selber Teil einer Überschreibung von Geschichte.

    Prater

    Mit: Joyce Sanhá, Benjamin Radjaipour, Damian Rebgetz

    Regie: Anta Recke
    Bühne: Marta Dyachenko
    Kostüm: Pola Kardum
    Musik: Ted Gaier
    Dramaturgie: Christoph Gurk, Leonie Jenning

  • 3. Okt 2026

    Mononoke

    Satoko Ichihara

    Mononoke. So nennt man in Japan die Geister, die sich in Menschen einnisten und Flüche einschleppen. Takako, vom Beruf Eisenwarenkauffrau, hat so einen abbekommen. Sie arbeitet im Vertrieb, verkauft Eisenkannen aus jahrhundertealter japanischer Handwerkskunst und legt sich abends ein Eisenei ins Teewasser. Sie trinkt den Tee und hat anschließend mit dem vom Wasser gewärmten Ei Sex.

    Und auch wenn sich das schön anfühlt, weiß Takako, dass etwas nicht stimmt. Eine Wahrsagerin verrät ihr, was sie plagt: Ein Fluch liegt auf ihr, der Fluch ihres Vaters, der verschwand, als sie ihre erste Periode bekam. Was dann beginnt, ist Takakos Versuch, sich von allem zu befreien, was ihr so ungefragt mitgegeben wurde. Eine surreale Heldinnenreise durch eine Welt, die bevölkert ist von Göttern, Puppen und Eisenwaren, von uralten Mythen und endlosen Verkaufsgesprächen. 

    Die japanische Autorin und Regisseurin Satoko Ichihara gehört zu den wichtigsten Stimmen einer neuen, feministischen Generation von Theatermacher:innen. 2020 wurde sie mit dem Kishida Kunio Drama Award ausgezeichnet, dem bedeutendsten Theaterpreis Japans. Sie inszeniert mit einem genauen, unbestechlichen Blick auf die banalen und monströsen Zumutungen des Alltags, auf Körper, die sich in einer Welt behaupten müssen, die sie gleichzeitig formt, verwertet und wegwirft.

    Für ihre erste Arbeit an einem deutschen Theater hat Ichihara die in Berlin lebende, südkoreanische Künstlerin Mire Lee als Bühnenbildnerin eingeladen, deren faszinierend lebendig wirkende Skulpturen sonst Museen bespielen. Gemeinsam mit der Kostümbildnerin Belle Santos schöpft Ichihara aus der japanischen Puppenspieltradition Bunraku und treibt sie in die Gegenwart: Körper, die mit Puppen verwachsen sind, Fleisch, das aus Eisen wächst, und Götter, die man besser nicht verärgert.

    Große Bühne

    Mit: Julia Riedler, Gro Swantje Kohlhof, Rosa Lembeck, River Roux, Youka Snell (Live-Musik)

    Text, Regie: Satoko Ichihara
    Bühne: Mire Lee
    Kostüm: Belle Santos
    Musik: Youka Snell
    Dramaturgie: Helena Eckert

  • 29. Okt 2026

    New Creation (AT)

    Wallace Ferreira, Davi Pontes

    Wie kann Choreografie zu einer Form der Selbstverteidigung werden? Mit der Repertório-Trilogie reagierten die Choreograf*innen Davi Pontes und Wallace Ferreira von Rio de Janeiro aus auf die Eskalation staatlicher Gewalt und die politischen Umbrüche, die mit dem Aufstieg der extremen Rechten im Land einhergingen. Ende Oktober 2026, kurz nach den Präsidentschaftswahlen in Brasilien, werden Pontes und Ferreira an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz zum ersten Mal eine Performance außerhalb Brasiliens entwickeln.

    Zusammen mit sechs weiteren Darsteller*innen aus Berlin, Europa und Brasilien erweitern Davi Pontes und Wallace Ferreira ihre seit 2018 entwickelte Praxis erstmals auf eine Gruppe. Durch die Begegnung mit anderen Erfahrungen, Bedürfnissen und Formen der Bühnenpräsenz nimmt ihre Choreografie der Selbstverteidigung eine neue Gestalt an. Im Bühnenbild von Celeste Burlina verwandelt sich die Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz in den Schauplatz für ein choreografisches Experiment: Ist es möglich, Gewalt sichtbar zu machen, ohne ihre Wirkungsweise zu wiederholen? Wie entwickelt jeder Körper seine eigene Fähigkeit zur Selbstverteidigung?

    Pontes und Ferreira arbeiten mit Posen, Gesten und kollektiven Aktionen, die sich auf zeitgenössische politische Theorie stützen. Elemente aus Funk und Ballroom tauchen auf, werden unterlaufen und treten in ungewohnte Beziehungen. Kraftvolle Bewegungen werden von Abweichungen, Pausen und spielerischen Gesten unterbrochen. Humor und Spott werden zu Strategien der Einbindung des Publikums in einen Raum geteilter Verantwortung.  Die Choreografie der Selbstverteidigung ist eine Auseinandersetzung mit rassistischer Gewalt jenseits von Angst oder Melancholie. Sie stellt die geschichtlichen Rahmenbedingungen von Kolonialisierung und weißer Vorherrschaft in Frage und eröffnet ein ethisches und politisches Feld, um mit der Verkörperung von Widerstand zu experimentieren.

    Große Bühne

    Mit: Sebastião Abreu, Koko Yeji Boanyah, Wallace Ferreira, Gavin Law, Mai Júli Machado, Davi Pontes, Rayne, Galina Rodríguez 

    Konzept, Choreografie, Kostüm: Davi Pontes, Wallace Ferreira
    Bühne: Celeste Burlina
    Sound: Podeserdesligado
    Licht: Andrea Familari
    Dramaturgie: Tarun Kade

  • 29. Mai 2026

    The School of Self-Defense

    Gewalt beginnt nicht erst dort, wo sie sichtbar wird. Sie kann in Blicken liegen, in Sprache, in Zuschreibungen, im Gefühl, nicht gemeint oder nicht repräsentiert zu sein – und in der Art, wie wir erinnern. Wenn Gewalt viele Formen hat, dann muss auch Selbstverteidigung ein Spektrum haben. Mit der School of Self-Defense lädt die Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz dazu ein, Selbstverteidigung neu zu denken – nicht nur als Reaktion, sondern als Praxis, die geteilt werden kann: im Körper, im Raum und im Miteinander. 

    Ausgangspunkt der School of Self-Defence ist die künstlerische Praxis von Davi Pontes und Wallace Ferreira. In ihren Arbeiten untersuchen die beiden Künstler*innen aus Rio de Janeiro, wie sich Gewalt in Körper einschreibt und wie mit eigenen Bewegungen darauf reagiert und Widerstand geleistet werden kann. Die School öffnet diese Praxis: Sie überträgt sie in einen kollektiven Raum, in dem sie geteilt, weitergegeben und von anderen Perspektiven aus erweitert werden kann. Mit ihrem Schwerpunkt auf Teilhabe und Mitsprache ist die School of Self-Defense ein offener Zusammenhang aus Workshops, Gesprächen, Performances, Ballroom-Veranstaltungen, Tanztheater und kollektiven Formaten. Künstler*innen, Denker*innen und Communities aus Berlin, Brasilien und darüber hinaus kommen zum Austausch und zur Wissensproduktion zusammen:

    In den diskursiven Formaten analysieren Stimmen wie die Theoretikerin Denise Ferreira da Silva globale Zusammenhänge von Rassifizierung und Gewalt. Gespräche, unter anderem mit dem Tanztheoretiker André Lepecki, öffnen außerdem den Blick auf Performance als politischen Raum.

    Ein Major Ball auf der Großen Bühne bringt internationale und lokale Szenen zusammen. In Kategorien wie Runway, Performance oder Realness werden Identität, Zugehörigkeit und Präsenz nicht nur dargestellt, sondern hergestellt. Ein Kiki Ball im Prater richtet sich insbesondere an Nachwuchs-Performer*innen und lokale Communities. Eingeladen sind insbesondere neue Stimmen, die hör- und sichtbar werden oder sich ausprobieren möchten.

    Ergänzt wird das Wochenende durch Workshops, Vorträge und Gespräche mit internationalen Künstler*innen und Denker*innen: Die brasilianische Künstlerin Puma Camillê verbindet in ihrer Praxis Capoeira und Voguing und entwickelt daraus körperliche Strategien zwischen Kampfkunst und Performance. Ana Pi, ebenfalls aus Brasilien, arbeitet zu Körper, Erinnerung und diasporischen Narrativen und untersucht, wie sich Geschichte in Körper einschreibt. Der Künstler und Forscher Castiel Vitorino Brasileiro beschäftigt sich mit Körperlichkeit, Spiritualität und Widerstand als Formen kultureller Selbstbehauptung.

    Kuratiert von: Davi Pontes, Wallace Ferreira, Marlene Engel
    In Zusammenarbeit mit: Sophie Yukiko

  • Berlin-Premiere

    4. Nov 2026

    Der Teich

    Nach dem Kurzdrama von Robert Walser
    Gisèle Vienne

    In Robert Walsers Kurzdrama Der Teich entfaltet sich die eindringliche Geschichte eines Jungen, der sich in seiner Familie nicht geliebt fühlt. Am Punkt seiner größten Verzweiflung täuscht er einen Selbstmord vor. Vienne zoomt in den Kopf des Jungen, lässt Monolog und Dialog verschwimmen und zeigt, wie sich das Selbst im emotionalen Taumel auflöst.

    Gemeinsam mit den Ausnahmeschauspielerinnen Adèle Haenel und Julie Shanahan und acht Puppen kreiert die Bühnenkünstlerin Gisèle Vienne ein psychoaktives Kammerspiel über die Machtdynamiken innerhalb einer Familie. Lichtkünstler Yves Godin und die Musiker Stephen O’Malley – seines Zeichens Frontman der legendären Doom-Metal-Band Sunn O))) – sowie François Bonnet haben für Viennes Stück eine trancehafte Licht- und Soundumgebung geschaffen. The Pond / Der Teich ist eine Choreografie menschlicher Abgründe und ein mitreißender Trip.

    Seit 1999 verarbeitet Gisèle Vienne in choreografisch-theatralen Arbeiten gesellschaftliche Tabuthemen. Ihre Inszenierung Kindertotenlieder und die Party-in-Slow-Motion-Choreografie CROWD waren stilprägend für die jüngere Tanzgeschichte. 2024 präsentierten Ausstellungen im Haus am Waldsee und im Georg Kolbe Museum die für Viennes Arbeit charakteristischen, beunruhigend lebensnahen Puppen. Nun zeigt die französisch-österreichische Bühnenkünstlerin, die Philosophie, Musik und Puppenspiel studierte, ihre wegweisende Arbeit mit dem literarischen Text The Pond/Der Teich nach einer weltweiten Gastspieltour zum ersten Mal in Berlin.

    Große Bühne

    Mit: Adèle Haenel, Julie Shanahan

    Konzept, Inszenierung, Bühne, Dramaturgie: Gisèle Vienne
    Licht: Yves Godin
    Ton: Adrien Michel
    Regie Musik: Stephen F. O'Malley
    Originalmusik: Stephen F. O'Malley, François J. Bonnet

  • 19. Nov 2026

    ALLES GLÜCK DER WELT

    Musikalische Komödie nach einer Geschichte von Thomas Brasch
    und George Stamkoski

    Mitarbeit: Martin Walz

    Mit 11 Liedtexten von Thomas Brasch

    Lena Brasch

    In Thomas Braschs bislang unveröffentlichtem Filmkomödienmanuskript Alles Glück der Welt entwirft der ostdeutsche Autor im Jahr 1985 eine Zukunft, die in der heutigen Gegenwart unheimlich vertraut wirkt. Humorvoll beschreibt er eine deutsche Gesellschaft nach dem Mauerfall, in der die nationalsozialistische Vergangenheit nicht aufgearbeitet ist, sondern fortwirkt. Die politische Teilung des Landes in Ost und West ist zwar offiziell überwunden, lebt aber in den Körpern und Beziehungen weiter. Ein neuer Krieg steht vor der Tür. Die Menschen tragen Handschuhe. Sie haben Angst vor allem Möglichen, das ansteckend sein könnte. Intimität wird zur Zumutung. Freiheit ereignet sich nur noch in Form kollektiver Vereinzelung.

    Es ist also 1999 und Berlin liegt am Meer. Nach einem Aufenthalt an einem US-amerikanischen Militärinternat kehrt der Sohn eines Rüstungsfabrikanten, Robert Küssler, in diese Wirklichkeit zurück. Sein überraschendes Auftauchen bringt die familiäre Ordnung ins Wanken. Wird er das Familienunternehmen traditionsgemäß weiterführen können? Die familiäre Krise wird zum Brennglas gesellschaftlicher Verhältnisse und öffnet den Blick auf Emanzipation innerhalb bürgerlicher Strukturen, die von ökonomischen Interessen und ideologischen Kontinuitäten geprägt sind. Mit seinen Liedern, verfasst aus dem Geiste des Punks, knüpft Brasch an das Musiktheater der 1920er Jahre an.

    „Wir infizieren, weil wir hassen: unten nach oben muss die Welt – die reichen und die armen Klassen. Das Ganze auf den Kopf gestellt.“

    Lena Brasch, 1993 in Berlin geboren, arbeitet als Autorin und Regisseurin. Als Nichte von Thomas Brasch begegnet sie seinem bislang unveröffentlichten Filmmanuskript aus nächster Nähe und befragt ihre Familiengeschichte und den Stoff heute neu. Ihre Arbeiten bewegen sich zwischen Literatur, Pop und politischer Analyse. Aus biografischer Verstrickung und gegenwärtigen Diskursen entwickelt sie ein Theater, das Vergangenes nicht rekonstruiert, sondern als Material der Gegenwart verschiebt und Zukunft als offene Möglichkeit sichtbar macht, jenseits tradierter Narrative.

    Große Bühne

    Mit: Kathrin Angerer, Jasna Fritzi Bauer, Andreas Döhler, Till Gedack, Gro Swantje Kohlhof,  Rosa Lembeck, Fee Aviv Dubois, Izzy Ment (Live-Musik)

    Regie: Lena Brasch
    Bühne: studio dietrich&winter
    Komposition: Paul Eisenach, Wenzel Krah, Sophie Hunger
    Kostüm: Eleonore Carrière

  • 10. Dez 2026

    CURSED – a preinvented world

    OMSK Social Club

    In CURSED – a preinvented world wird die Vorstellungskraft vor Gericht gestellt. Die Arbeit beginnt als offene Versuchsanordnung: Menschen bewegen sich durch einen Raum, der keine klare Grenze zwischen Bühne und Zuschauer*innenraum zieht. Gruppen bilden sich, lösen sich wieder auf. Ein Live-Kommentar verfolgt das Geschehen wie in einer Sportübertragung. Gespräche kippen in Gerüchte, Gerüchte in kollektive Zustände, kollektive Zustände in neue Versionen der Wirklichkeit.

    Die Welt von CURSED wirkt wie eine Stadt, in der alle versuchen, jemand anderes zu werden. Tourist*innen versuchen verzweifelt, lokal zu wirken. Eine Müllentsorgungseinheit hält den Betrieb am Laufen, als wäre sozialer Zerfall mit einer weiteren Schicht aufzuhalten. Dazwischen bewegen sich sogenannte Oblivion-Infizierte – Menschen, die sich sozialen Regeln entziehen und dabei trotzdem permanent beobachtet werden. Gruppen beginnen, einander zu imitieren. Verhaltensweisen verbreiten sich durch den Raum, wie Trends, Gerüchte oder Memes. Niemand scheint ganz sicher zu sein, ob hier gerade noch Realität produziert wird – oder nur ihre nächste Version.

    Unter dem Begriff „Real Game Play (RGP)“ entwickelt das internationale Künstler*innenkollektiv OMSK Social Club mit Sitz in Berlin performative Rollenspiel-Formate. Anders als im klassischen Theater gibt es kein festes Skript und keine lineare Handlung. Stattdessen entsteht ein soziales Gefüge aus Regeln, Situationen und wechselnden Konstellationen, das sich bei jeder Vorstellung live neu bildet.

    Über zehn Vorstellungen hinweg entfaltet sich CURSED als fortlaufende Erzählung. Im Zentrum der Arbeit, die zugleich die erste Produktion des Kollektivs am Theater ist, steht ein Trial – ein öffentlicher Prozess. CURSED – a preinvented world fragt, was passiert, wenn eine Gesellschaft jede Idee sofort bewertet, kommentiert und zerlegt, noch bevor sie überhaupt entstehen kann. Was passiert, wenn man nicht mehr unterscheiden kann, ob man gerade zuschaut – oder schon mitspielt?

    Prater

  • Volksbühnen-Premiere

    Fräulein Else

    frei nach Arthur Schnitzler

    Leonie Böhm, Julia Riedler

    Ein Brief aus Wien, eine unmögliche Forderung, eine Entscheidung, die keine ist, und eine junge Frau, die anfängt zu begreifen, was die Welt von ihr will. Leonie Böhm und Julia Riedler bringen Arthur Schnitzlers Else ins Heute. 1924 erstmals erschienen, ist Arthur Schnitzlers Novelle Fräulein Else auch ein Jahrhundert später noch eine scharfsinnige Analyse über Machtmissbrauch. Nun kommt Julia Riedler ins Ensemble der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz und bringt ihr Ausnahmestück mit.

    Ein Expressbrief aus Wien zerstört Elses Urlaub. Ihre Mutter fleht: Der Vater hat sich verspekuliert, schon wieder, 30.000 Gulden werden gebraucht, sofort. Else soll den reichen Kunsthändler Dorsday um das Geld bitten und ihren Vater damit vor dem Gefängnis retten. Dieser Dorsday – älter, reicher und sich seiner Macht bewusst – ist bereit zu helfen. Er hat nur eine Bedingung: Er möchte Else eine Viertelstunde lang nackt betrachten.

    Schnitzler hat die Geschichte als konsequenten, ununterbrochenen Gedankenfluss aus der Innensicht einer jungen Frau geschrieben, die in Echtzeit begreift, was mit ihr passiert. Leonie Böhm und Julia Riedler haben diesen Bewusstseinsstrom gemeinsam auf die Bühne gebracht und ihn im Dialog mit der Gegenwart weitergedacht: Als Solo von unglaublicher Nähe, das die Fragen, die Else an die Gesellschaft hat, genauso laut im heute klingen lässt wie vor hundert Jahren. Denn was Else damals erlebt, passiert noch immer.

    Julia Riedlers und Leonie Böhms Fräulein Else ist eine der aktuell meist diskutiertesten Inszenierungen des deutschsprachigen Theaters. Für die Rolle der Else wurde Julia Riedler zur Schauspielerin des Jahres 2025 gewählt und Leonie Böhm für die beste Regie ausgezeichnet. Die Inszenierung gewann den Nestroy-Preis, wurde zum Berliner Theatertreffen 2026 eingeladen und wird neben Berlin auch in Wien, Köln, München und Berlin Stationen haben.

    Große Bühne

    Mit: Julia Riedler

    Konzept: Leonie Böhm, Julia Riedler
    Regie: Leonie Böhm
    Bühne, Kostüm: Belle Santos
    Dramaturgie: Matthias Seier
    Outside Eye: Helena Eckert

  • 21. Jan 2027

    Christopher Rüping

    Im Januar 2027 inszeniert Christopher Rüping zum ersten Mal an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz. An den Münchner Kammerspielen während der Intendanz von Matthias Lilienthal prägten Rüpings 10-Stunden-Spektakel Dionysos Stadt und die Arbeiten Hamlet und Trommeln in der Nacht maßgeblich das Theaterverständnis des Hauses. Seine Inszenierungen verbinden nahegehende Gefühlswelten und kluge Analysen der Gegenwart. Sie verwandeln scheinbar schwer zugängliche Inhalte in unmittelbar kraftvolle Erlebnisse. In den letzten Jahren hat sich Rüping vermehrt auch der Oper und dem Musiktheater zugewandt. In den kommenden Jahren wird er regelmäßig an der Volksbühne inszenieren und auch mit ihm seit langem verbundene Schauspieler*innen mit ans Haus bringen.

  • 20. Feb 2027

    Toshiki Okada

    Der japanische Theatermacher Toshiki Okada ist bekannt für ebenso hellsichtige wie komische Stücke, die soziale Probleme der japanischen Gegenwartsgesellschaft unter die Lupe nehmen. In Okadas Inszenierungen entwickeln die Körper auf der Bühne ein eigentümlich-faszinierendes Bewegungsrepertoire, während die Gespräche der Figuren banal-philosophisch Details der Alltagsbewältigung umkreisen.

    Seinen internationalen Durchbruch erlebte Okada 2004 mit seiner Inszenierung Five Days in March. In dem Stück geht es um eine junge sogenannte Lost Generation von Japaner*innen, die der Zukunft ohne Hoffnung entgegensieht. Seine erste Inszenierung an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz handelt über zwanzig Jahre später erneut von persönlichen Ängsten und politischer Hoffnungslosigkeit: Wer nicht genug Geld zum Leben hat, muss eben früh sterben.

  • Die Reise ans Ende der Komödie oder: Wer zuletzt lacht, lebt am längsten (AT)

    RambaZamba Theater, Milan Peschel

    Seit 1992 gibt es das RambaZamba Theater, das vielleicht das einzige Theater ohne Sinnkrise ist. Auf der Bühne stehen Menschen mit und ohne Behinderung als professionelle Schauspieler*innen. In einer Inszenierung von Milan Peschel wird das RambaZamba Theater erstmals im frisch renovierten Prater zu Gast sein. Milan Peschel ist Schauspieler, Autor, Musiker, Maler, Regisseur und ein begnadeter Komiker. Seine Karriere begann er an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz. Er spielte in zahlreichen Kinofilmen und Serien mit, unter anderem in Die Känguru-Chroniken und Doppelhaushälfte.

    Die Reise ans Ende der Komödie oder: Wer zuletzt lacht, lebt am längsten (AT) ist Peschels dritte Zusammenarbeit mit dem RambaZamba Theater. Das Stück handelt vom Versuch, das Unmögliche möglich zu machen; von Dreharbeiten zu einem Film, dessen Geschichte so unglaublich ist, dass sie als unverfilmbar gilt. Die Theatermacher:innen des RambaZamba Theater sind es jedoch gewohnt, selbst unlösbare Aufgaben mit Bravour und heiterer Gelassenheit zu erledigen. Das Publikum kann beobachten, wie eine verschworene Gemeinschaft in Zeiten rücksichtsloser Gewaltausbrüche, Unrecht und Verbrechen mit einem gut durchdachten Theatercoup Angst und Schrecken unter den neoliberalen Verwalter*innen des Status quo verbreitet.

  • 19. Mär 2027

    Leonie Böhm

    Die Regisseurin Leonie Böhm entwickelt ihre Inszenierungen in enger Zusammenarbeit mit den Schauspieler*innen. Waren es zunächst vor allem Stücke des klassischen Kanons wie Lessings Nathan der Weise, Schillers Die Räuber oder Goethes Faust, in die sie sich mit ihrem Ensemble gemeinsam hineinschrieb, hat sich ihre Praxis auch auf Texte der Gegenwart ausgeweitet. Mit Kim de l’Horizon gemeinsam machte sie de l’Horizons Roman Blutbuch zum Blutstück. Aktuell inszeniert sie den Roman Mein kleines Prachttier von Lucas Rijneveld und hat vor, zum ersten Mal auch selbst in einer ihrer eigenen Inszenierungen auf der Bühne zu stehen. Mit ihren Inszenierungen betritt die studierte bildende Künstlerin, Lehrerin und Kunstvermittlerin immer wieder ungesicherten Boden: Die den Stücken innewohnende Haltung ist gleichermaßen verletzlich und fordernd. In ihrer ersten Neuinszenierung an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz wird sie erneut mit der Schauspielerin Julia Riedler, Protagonistin und Ko-Autorin von Fräulein Else (ebenfalls an der Volksbühne zu sehen) zusammenarbeiten.

  • Blimund (AT)

    Marlene Monteiro Freitas

    Marlene Monteiro Freitas wurde auf Sal geboren und wuchs in São Vicente auf, beide Inseln gehören zum Kapverdischen Archipel. Gemeinsam mit Florentina Holzinger bildet sie den künstlerischen Beirat der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz in der Intendanz von Matthias Lilienthal. Mit ihren Arbeiten für die Bühne hat sie sich in den vergangenen Jahrzehnten ein ganz unverwechselbares Feld erschlossen und mit hybriden, offenen, sehr dichten, heterogenen und ins Vieldeutige kippenden Inszenierungen in der internationalen Kunst- und Theaterwelt große Anerkennung erhalten. 

    Ihre Stücke entwickeln eine eigene Erzählweise: nicht durch Figuren und Handlung, sondern durch Rhythmus, Bilder und Situationen. Musik ist hier nie Kulisse, sondern eine Architektur. Daraus entsteht oft keine Gesamtkomposition als vielmehr Reibung zwischen unterschiedlichen Welten, Ideen und Logiken, die so lange gegeneinander mahlen, bis etwas Anderes aufblitzt. Widersprüche werden nicht aufgelöst, sondern bleiben stets in Berührung, erzeugen Hitze, Texturen, Ab- und Überlagerungen. 

    Für ihre erste Inszenierung an der Volksbühne wendet sich Freitas dem Blimund zu – einem kapverdischen Volksmärchen, das von Gewalt, Ungleichheit, Opferbereitschaft und der Sehnsucht nach Freiheit und Liebe erzählt. Im Mittelpunkt steht ein Ochse, ein mythisches Wesen, das in vielen Erzählungen aus den unterschiedlichsten Kulturen der Welt vorkommt, dem etwas sehr altes, noch Ungelöstes innewohnt. Für Freitas ist ein Mythos nie nur eine Geschichte, die immer neu erzählt wird. Vielmehr dient er ihr als Oberfläche und Ausgangspunkt für assoziative Bilder, mit denen sie neue, spannungsgeladene Bezüge zwischen einander fremden Welten und Vorstellungen herstellt. So entsteht ein ganz eigenes Universum auf der Bühne, mit Freitas’ Handschrift, hochintensiv und hypnotisch.

  • Bop House (AT)

    Kurdwin Ayub

    Die Spielfilme Mond und Sonne der kurdisch-österreichischen Filmemacherin, Drehbuchautorin und Performance-Künstlerin Kurdwin Ayub interessieren sich für gebrochene Familiendynamiken, den westlichen Blick auf muslimisches Leben, junge Frauen und das Patriarchat. Sie sind so nah an gegenwärtigen Wirklichkeiten erzählt, dass sie streckenweise dokumentarisch anmuten. Dabei spielen immer auch Möglichkeiten und Zwänge von Internet und Social Media eine entscheidende Rolle. In ihren frühen Videoarbeiten, Miniaturen im Youtube-Stil, performt Ayub in einem privat wirkenden Setting direkt in die Kamera und spielt angstfrei mit Erwartungshaltungen, Rollenzuweisungen und Genderklischees. Ihre neue Arbeit an der Volksbühne spielt in einer  Content-Creator-Wohngemeinschaft. Dort inszenieren – inspiriert vom real existierenden Bop House – Influencerinnen Inhalte für die Erotik-Social-Media-Plattform Only Fans. „Bop“ ist ein üblicherweise abwertend verwendeter Slang-Begriff für Personen und vor allem Frauen, die viele Sex-Partner:innen haben. Im Bop House haben sich die Frauen das Schimpfwort angeeignet. Eine Selbstermächtigung, mit der sie provozieren – und auch Geld machen. Auf für alle Seiten unbequeme Weise erzählt Ayub in ihrem zweiten Theaterstück von Gruppen-Dynamiken, Social-Media-Performance und verschwimmenden Wirklichkeiten.

  • 2009 (AT)

    Ásrún Magnúsdóttir, Alexander Roberts

    getreten. Seitdem erhält, wer 18 Jahre alt wird, einen Fragebogen zum Geburtstag, mit dem die Bereitschaft, die Fähigkeiten und die Eignung für den Wehrdienst ermittelt werden sollen. In Deutschland wird, wie in vielen anderen Ländern, angesichts einer völlig instabil wirkenden globalen Sicherheitslage wieder aufgerüstet. Wer heute jung ist, ist konkret mit der Frage konfrontiert: Was würde es bedeuten, in den Krieg zu ziehen? Und was würde es bedeuten, für Deutschland in den Krieg zu ziehen? Ásrún Magnúsdóttir und Alexander Roberts, bekannt geworden durch ihre Inszenierung Teenage Songbook of Love and Sex, in der eine Gruppe von Jugendlichen von Neugier und Selbstzweifel, Liebe und Einsamkeit sangen, stellen die 18-Jährigen von heute in den Mittelpunkt ihrer neuen Arbeit. Erwähnung und Raum finden nicht nur Widersprüche, sondern auch Persönliches in seiner politischen Dimension. 2009 ist teils DJ-Set, teils Live-Konzert und teils Tanzveranstaltung, moderiert von Berliner:innen, die im Jahr 2009 geboren wurden – eine mögliche neue Armee.

Ensemble und Gäste

  • Joyce Sanhá

  • River Roux

  • Damian Rebgetz

  • Corey Scott-Gilbert

  • Benjamin Radjaipour

  • Kathrin Angerer

  • Gro Swantje Kohlhof

  • Sir Henry

  • Till Gedack

  • Martin Wuttke

  • Julia Riedler

  • Rosa Lembeck

Gäste

  • Sebastião Abreu
  • Anoush Azizi
  • Jasna Fritzi Bauer
  • Koko Yeji Boanyah
  • Jonas Dassler
  • Andreas Döhler
  • Fee Aviv Dubois
  • Wallace Ferreira
  • Adèle Haenel
  • Vera Jónás
  • Israel Kaunatjike
  • Joanna Kusiak
  • Gavin Law
  • Mai-Júli Machado
  • Nataly Jung-Hwa Han
  • Davi Pontes
  • Rayne
  • Galina Rodríguez
  • Julie Shanahan
  • Youka Snell
  • Verónica Troncoso
  • Homan Wesa
  • Julia Windischbauer

Reihen und Projekte

  • Als gäbe es morgen

    Abdalrahman Alqalaq, Katharine Halls, Tomer Dotan-Dreyfus

    Ein Abend mit Lesungen und Gesprächen über mögliche Zukünfte zwischen Fluss und Meer, kuratiert von Abdalrahman Alqalaq, Katharine Halls und Tomer Dotan-Dreyfus. Eine Reihe literarischer Veranstaltungen, bei der jede Folge für sich steht.

  • ANALYSIS (AT)

    Henrike Kohpeiß, Lama El Khatib

    ANALYSIS ist als kollektives Format politischer Bildung initiiert von den Autor*innen und Kulturarbeiter*innen Lama El Khatib und Henrike Kohpeiß. In einer Reihe miteinander verwobener Veranstaltungen – von gemeinsamen Lektüren und Arbeitsgruppen über künstlerische Interventionen bis hin zu Momenten des Zusammenkommens jenseits etablierter Formate – schafft ANALYSIS einen Raum, um die drängenden politischen Fragen der Gegenwart unter sozialen, affektiven und diskursiven Gesichtspunkten in den Blick zu nehmen. 

    Der erste Zyklus widmet sich der globalen Ausweitung militärischer Infrastrukturen und Technologien. Gemeinsam mit Forschenden, Antikriegsaktivist*innen und anhand historischer Texte werden die politischen und ökonomischen Bedingungen von Krieg sowie internationale Formen des Widerstands gegen diese Entwicklungen analysiert. Ausgehend von Peter Weiss’ Die Ästhetik des Widerstands fragt der zweite Zyklus nach dem Verhältnis von Politik und Ästhetik – damals und heute. Welche Handlungsmöglichkeiten eröffnet Kunst und welche Rolle können Künstler*innen und ästhetische Praktiken in der heutigen Zeit spielen?

  • Bailables Vol. 1 – 6

    Club de Baile verwandelt den Roten Salon in einen Ort für lateinamerikanische Musik, Tanz, Performance und gemeinsames Feiern. An sechs Abenden bringt Bailables Vol. 1–6 Konzerte, DJ-Sets, Tanzwettbewerbe und andere experimentelle Formate der lateinamerikanischen Diaspora Berlins in die Volksbühne.

  • Berlin Review x Volksbühne: Fire From All Sides

    Tobias Haberkorn

    Die Welt ist heißer geworden – nicht nur politisch, militärisch und klimatisch, sondern auch im Feld der Ideen. Ob man in Berlin noch genau und frei sprechen und denken kann (und wenn ja, worüber), dieser Frage geht die Berlin Review – Zeitschrift für Bücher und Ideen seit ihrem Start im Februar 2024 nach. In dieser Talkreihe diskutiert Editor Tobias Haberkorn mit Auto*innen, Freund*innen und Widersacher*innen der Zeitschrift die brennenden Themen der Zeit.

  • Delfi Magazin Release

    Die Release Events des Delfi Magazin versammeln Autor*innen, Künstler*innen und Gäste zu Lesungen, Gesprächen und Live-Formaten rund um jede neue Ausgabe. Im Zentrum stehen wechselnde Themen, literarische Texte, kollektive Lektüren und öffentliche Diskussionen zwischen Gegenwartsliteratur, Pop, Politik und Performance.

  • Demo Tape

    Fatima Çalışkan, Martin Kaluza

    Jede Zeit hat ihre Kämpfe, und jeder Protest seine Songs. Sie erinnern uns an lang vergangene Streiks und Revolutionen. Weitere Ausgaben der Reihe von Fatima Çalışkan und Martin Kaluza sind in der kommenden Spielzeit zu erwarten, das Format bleibt gleich: Zwei Gastgeber*innen, ein Gast, eine Leinwand, ein Klavier. Ein Publikum, das mitsingt: willkommen bei Demo-Tape, dem politischen Song-Salon!

  • Don’t Read Theory x Volksbühne

    Ayşegül & Valentin

    Der Zustand der Linken ist paradox: Einerseits wird von allen Seiten das Fehlen von Debatten beklagt, während sich andererseits kaum jemand risikobereit auf den Anderen einlässt. Die immer gleichen Expert*innen sitzen auf den immer gleichen Panels und liefern die immer gleichen Meinungen. Doch niemand steht auf und haut jetzt diesen Tisch kaputt.

    Die Hosts des Don’t read theory-Podcasts, Ayşegül & Valentin, wollen die Lust am Streiten zurück in die Volksbühne bringen. Der Wunsch nach Begegnung und Diskussion soll nicht weiter auf wenige übertragen werden. Wir alle müssen da gemeinsam durch. Es soll ein Raum geschaffen werden, in dem wir gemeinsam die unsichtbare Mauer in unseren Köpfen durchbrechen und auch mal die Unbeholfenheit zelebrieren. Das geht am besten bei einem reichlich gedeckten Tisch. Wir gentrifizieren deshalb den Roten Salon für einen Abend in ein Small-plates-Restaurant. Ganz so wie es sich für Berlin Mitte gehört.

  • GEHEIME PLÄNE

    Sonntagsgespräch mit Jean Peters von CORRECTIV

    Jean Peters

    Wie gewinnt man gegen den autoritären Backlash? Jeden ersten Sonntag im Monat spricht Jean Peters vom Medienhaus CORRECTIV im Roten Salon mit Menschen, die es wissen: Strateg*innen aus Kampagnenteams, sozialen Bewegungen, Parteien und Politik – und jenen, die demokratische Gegenwehr nicht nur geplant, sondern durchlebt haben. Tricks und Fails, Vorbereitung auf alles, was kommen mag.

  • Low Signal

    Mira Mann, Isabel Lewis

    Low Signal widmet sich den Spannungen und Resonanzen zwischen Poesie, Choreografie und Musik. Zu jeder Live-Show laden Isabel Lewis und Mira Mann Künstler*innen aus den Bereichen Poesie, Choreografie und Musik ein, sich mit Fragmenten, Skizzen, Partituren, Stimmungen, Proben, Gesprächen und auch mit unfertigen Ideen einzubringen. Poesie wird hier nicht als universelle Sprache, sondern als soziale und materielle Praxis verstanden: als gesprochenes, aufklingendes, ausgestelltes, gebrochenes, missverständliches, wiederholtes, zurückgehaltenes, hörbares Material. 

    Im Spannungsfeld von Konzert, Lesung, Probe und Happening wird gemeinsam erkundet, wie Körper, Stimme und Musik Beziehungen zwischen uns herstellen – und wie dies bisweilen scheitern kann. Zwischen kollektivem Rhythmus und individuellem Abschweifen, zwischen sinnlicher Wahrnehmung und konzeptueller Reibung befinden sich Körper, Musik und der Raum zwischen uns im Modus des Spiels und der Improvisation, der Unbeständigkeit und Widersprüchlichkeit, auf Empfang für atmosphärische Impulse.

  • MEDUSA – Zeitgenössische Dramatik und inklusive Identitäten in Europa

    Festival internationaler Dramatik 2026

    Kombinat e. V., Drama Panorama

    Im Rahmen des Berliner Minifestivals vom Projekt MEDUSA – Zeitgenössische Dramatik und inklusive Identitäten in Europa werden sechs ausgewählten Theatertexte aus Deutschland, Bulgarien und Italien präsentiert – durch szenische Lesungen, Publikumsgesprächen mit Autor*innen und ihren Übersetzer*innen und eine Podiumsdiskussion.

    MEDUSA – Zeitgenössische Dramatik und inklusive Identitäten in Europa ist ein Projekt von sechs Partnerinstitutionen aus Italien, Bulgarien und Deutschland. Die Gesamtkoordination liegt bei der transkulturellen Organisation Kombinat e. V., die von Berlin aus inklusive und kritische künstlerische Praktiken fördert. Für MEDUSA hat sich Kombinat mit Drama Panorama: Forum für Übersetzung und Theater e. V. zusammengetan.

  • Read the Room: Buchpremiere im Salon

    Buch unter Verfassungsschutz, Buch bei TikTok, Buch in Zeiten von KI – Autor*innen in der Schreibstube, unterwegs am Puls der Zeit, eine Leser*innenschaft im ständigen Wandel: Was bedeutet Autor*innenschaft heute? Die Reihe mit neuem Titel, aber langer Tradition an der Volksbühne, vom Nachtcafé, Lesezone, Lesebühne, Literatur, zuletzt Parole Text:Buch geht in die nächste Runde. Ausgewählte Autor*innen von Prosa, Lyrik bis zum Sachbuch stellen sich und ihre Schreibpraxis anlässlich ihrer Buchpremieren vor und treffen im Roten Salon auf ihre Leser*innenschaft.

  • Revolution, Revolte, Krach

    Kinoprogramm in der Volksbühne

    Wir zeigen Filme, die sich in die Wirklichkeit einmischen: Kino, das bewusst oder ungeplant Stellung zu den Konflikten der Gegenwart bezieht. Berliner Premieren und Blockbuster, Wiederentdeckungen aus aller Welt, die in ihren Ländern etwas in Gang gesetzt haben.

  • Sissy Smut

    Matt Lambert

    SISSY SMUT bewegt sich zwischen Kino, Performance, Konzert, Vortrag, Pornografie, Archiv und Nachtleben. Gemeinsam mit Matt Lambert initiiert, versammelt das Format Künstler*innen, Filmemacher*innen, Performer*innen, Musiker*innen und andere Kreaturen, deren Praktiken sich festen Bedeutungen, kultureller Befriedung und der Trennung von Politik und Begehren widersetzen.

    Ausgehend von queerem Film, zensierten Bildern, verschwindenden Räumen und gelebten Formen von Gemeinschaft schafft SISSY SMUT einen temporären Ort für Reibung, Lust, Widerspruch und Erinnerung. Statt sich für Repräsentation oder Szene-Nostalgie zu interessieren, richtet sich der Blick auf Körper unter Druck: Glamour als Überlebensstrategie, Camp als politische Form, Sexualität als Sprache, Ritual und Risiko.

  • The Drama is Present

    Suhrkamp Theater

    Auch in der nächsten Spielzeit findet die Reihe The Drama is Present als Zusammenarbeit der Nachbarn Suhrkamp Verlag und Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz ihre Fortsetzung. Im Fokus: die Buchpremieren aus dem Theater Verlag. Die aufregendsten neuen Stücke der Gegenwartsdramatiker*innen werden als Lesetexte erfahrbar – kombiniert mit Film, Livemusik, Gespräch oder Performance.

  • TIKTOK KOLLOQUIUM

    Freya Hermann, Vera Klocke

    Im TIKTOK KOLLOQUIUM sprechen Vera Klocke und Freya Herrmann, Macherinnen des Podcasts Fashion The Gaze (dt.: forme den Blick), gemeinsam mit Gästen über die politischen Implikationen von gegenwärtigen Social-Media-Inszenierungen. Sie diskutieren die Disziplinierung von Körpern, Politiken von Sichtbarkeit und analysieren neo-faschistische TikTok Videos. Die Analyse dieser Inszenierungen verstehen sie als widerständige Praxis in Zeiten rechtspopulistischer Normalisierung. Das TIKTOK KOLLOQUIUM wird im Anschluss als Live-Podcast veröffentlicht.

  • Vergessene Arbeitskämpfe – Ein Punkabend

    Belegschaft

    Der Punk muss zurück an die Volksbühne, und Kämpfe von Arbeiter*innen müssen zurück an ein Arbeitertheater. In den letzten Jahren sind zahlreiche Orte der Subkultur aus Berlin-Mitte verschwunden. Dem setzen wir mit einer Konzertreihe im Roten Salon etwas entgegen. Im Kern steht eine Gruppe von zehn Arbeiter*innen der Volksbühne, die gemeinsam mit vielen Kolleg*innen seit 2019 in regelmäßigen Abständen Punk-Konzerte veranstaltet.

    Jeder Abend ist einem Arbeitskampf gewidmet. Diese Kämpfe reichen von der Vergangenheit bis in die Gegenwart und überschreiten internationale Grenzen. Viele von ihnen sind aus dem öffentlichen Bewusstsein verschwunden. Wir holen ihre Geschichten zurück, erinnern an Wut, Mut und Solidarität und machen hörbar, was zu oft ungehört bleibt. Die kleinen, vergessenen Streiks bekommen im Roten Salon einen Ort, an dem sie wieder sichtbar werden, während Punk-Bands eine Bühne im Zentrum der Stadt einnehmen.

Musik, P14, Gegenfunk

  • Musikprogramm

    Das Musikprogramm der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz präsentiert klangliche und performative Arbeiten, die sich zwischen Konzert, Club, Performance und Installation bewegen. Das Programm interessiert sich für Situationen, in denen Formate instabil werden. Es speist sich aus der Berliner und internationalen Musik- und Kunstszene und bringt unterschiedliche Kontexte zusammen: experimentelle Komposition, elektronische Musik, Pop, Clubkultur, Performance, Tanz und bildende Kunst. Historische Positionen stehen neben aktuellen Strömungen, Ikonen neben Künstler*innen, die ihre Arbeiten oft erst in informellen Szenen, Clubs oder digitalen Räumen entwickeln. Entscheidend ist dabei weniger das Genre als die Frage, wie Sound Wahrnehmung, Bewegung und soziale Situationen organisiert.

  • P14

    P14, das Jugendtheater der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, existiert seit über dreißig Jahren. Es ist keine Erfindung einer Leitung und kein festgelegtes Konzept. P14 verändert sich stetig mit den Jugendlichen und jungen Theaterschaffenden, die mitmachen. Mit dem, was sie einbringen, was sie wollen, was sie brauchen und was sie beschäftigt.

    Die Frage ist: Was wollt ihr erzählen und wie? Und nicht: Wie viel Erfahrung hast du? Die Autor*innenschaft liegt bei den Teilnehmenden. Sie machen selbstbestimmt Theater auf der Bühne und auch dahinter. Die Trennung zwischen künstlerischer und organisatorischer Arbeit löst sich genauso auf wie die Vorstellung, Theater müsse zuerst gelehrt werden, bevor man es machen darf.

  • Gegenfunk Wedding

    Gegenfunk Wedding ist ein digitaler Sender, der von Jugendlichen aus Wedding und Moabit gemacht wird und in dem ihre Ideen im Mittelpunkt stehen, vor oder hinter der Kamera. In den Beiträgen treffen verschiedene Perspektiven aufeinander und machen erfahrbar, was die heute medial allgegenwärtigen Kriege für den Alltag der Jugendlichen vor Ort bedeuten. 

    Der Wedding verändert sich. Am Leopoldplatz soll ein Musterungszentrum entstehen, die Pierburg- Fabrik, ein Tochterunternehmen von Rheinmetall, stellt ihre Produktion von Autoteilen auf Waffen und Munition um. Bundeswehr-Werbung auf Dönerverpackungen, in Straßenbahnen und an Schulen. Die Gegenfunkmacher:innen haben unterschiedliche Erfahrungen mit Krieg und seinen Folgen. Manche sind selbst geflohen, andere kommen aus Familien mit Fluchterfahrung. Wieder andere besitzen einen deutschen Pass und erleben dennoch, dass ihre Zugehörigkeit verhandelt wird. Die Jugendlichen müssen sich nun gezwungenermaßen die Frage stellen: Würdest du für Deutschland töten?

Übernahmen
Victory

  • 21. Mai 2025

  • Der Schnittchenkauf

    12. Dez 2024

  • Ich weiß nicht, was ein Ort ist, ich kenne nur seinen Preis (Manzini-Studien)

    René Pollesch

    24. Okt 2024

  • Irgendetwas ist passiert

    30. Jan 2026

  • ja nichts ist ok

    11. Feb 2024

  • JUICE

    3. Dez 2024

  • Ophelia’s Got Talent

    15. Sep 2022

  • prick prick boom

    8. Mai 2026

  • Spooky Paradise

    30. Apr 2026

  • Wachs oder Wirklichkeit

    13. Mär 2025

  • Weiße Witwe

    14. Feb 2025

Friends of Rosa

Mitgliedsbeiträge für Friends of Rosa
Einzelmitgliedschaft 120 €
2-Personen-Mitgliedschaft 180 €
Studierende (bis 30 Jahre), Schüler*innen, Freiwilligendienstleistende, Auszubildende, Rentner*innen, Erwerbslose (Grundsicherungsempfänger*innen, ALGII, Sozialgeld, Schwerbehinderte) 30 €
Firmenmitgliedschaften 400 €

Friends of Rosa ist der neue Freund*innenkreis der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz. Er begibt sich gemeinsam in aller Freund*innenschaft, aber auch kontrovers, auf die Suche nach Evidenzen und Wahrheiten, die das Leben zum Besseren wenden können. Den Freund*innenkreis interessieren progressive Allianzen und Solidaritäten, Momente, die das Fass zum Überlaufen bringen oder die Sekunden des pfadverändernden Glitches. Wie auf der Bühne, die geliebt und unterstützt wird glaubt der Freund*innenkreis daran, dass eine andere Welt möglich ist.

Seit Februar 2026 verfolgt er das Ziel, die Volksbühne zu unterstützen, ganz im Sinne ihrer Entstehungsgeschichte: Anfang des 20. Jahrhunderts wurde die Volksbühne durch einen Verein der Arbeiter*innenbewegung erbaut. Was durch einen Verein geschaffen wurde, soll mithilfe vereinter Kräfte fortgeführt werden.

Friends of Rosa lädt alle Interessierten und Freund*innen der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz ein, sich dem Freund*innenkreis anzuschließen.

Gegründet wurde dieser von Thomas Krüger, gemeinsam mit Silke Eberhard, Ulrich Gold, Sabine Kendzia, Julia Roth, Rainer Rother, Franziska Sauerbrey, Bernd Scherer, André Schmitz, Stephan Schwarz, Adama Ulrich und Hortensia Völckers. Der Verein unterstützt die Volksbühne in ihren künstlerischen Visionen und gibt Impulse für Diskursveranstaltungen, die gesellschaftliche Debatten frei und offen betrachten und im Austausch unter Freund*innen verhandeln. Einmal im Jahr begibt sich der Freund*innenkreis auf Reise, um eine ausgewählte Theaterinszenierung oder ein Festival zu erleben. Im Fokus stehen dabei insbesondere Orte, die eine Nähe zum künstlerischen Programm der Volksbühne haben und gemeinsam mit dem Intendanten Matthias Lilienthal erkundet werden

Bei Interesse melden Sie sich gerne unter folgender Email:

carolina.brinkmann.vorbereitungsteam@volksbuehne-berlin.de